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Warum Fleischetikettierung?

Transparenz und Nachhaltigkeit wird nach Meinung vieler Fachleute in den nächsten Jahren zum Dauerbrenner und das nicht nur bei Lebensmitteln. Für qualitäts- und herkunftsorientierte Konsumenten wird es daher immer wichtiger zu erfahren, woher die Rohstoffe stammen und wie sie produziert werden.

Diesem ständig steigenden Konsumentenbedürfnis trägt auch die Europäische Union Rechnung. Am 6. Juli 2011 hat das EU Parlament der neuen Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) zugestimmt, die von der Kommission in Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten vorgelegt wurde. Der endgültige Beschluss durch den Rat sowie die Veröffentlichung und das in Kraft treten sind damit nur noch Formsache.

Für Lebensmittelunternehmen bringt die LMIV vor allem in der stufenweisen Verarbeitung neue Herausforderungen hinsichtlich Herkunftskennzeichnung. So wird neben der bestehenden Kennzeichnungspflicht bei Rindfleisch in Zukunft auch die Ursprungsangabe bei Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügel-Frischfleisch verpflichtend gefordert. Damit möchte die EU nicht nur der Irreführung oder Täuschung bei Herkunftsangaben ein Ende setzen, sondern sieht auch eine Unterstützung der Verbraucher zur bewussten Entscheidung auf Grundlage besserer Informationen für bestimmte Lebensmittel. In der neuen LMIV sind auch weitere Kennzeichnungsvorgaben wie Einfrierdatum bei Fleisch und Fisch, Nährwertangaben, Lebensmittelimitate, Allergene, koffeinhaltige Lebensmittel und Mindestschriftgröße EU weit geregelt. Unter all diesen Rahmenbedingungen rückt das Thema Herkunftskennzeichnung und -sicherung bei Lebensmitteln zukünftig ohne Zweifel noch stärker in den Mittelpunkt.

Für Marken- und Qualitätslabelanbieter ergeben sich damit auch gute Chancen im Marketing hinsichtlich Positionierung und Diversifizierung. Darüber hinaus können viele der gesammelten Herkunftsdaten auch zum „Konsum“ angeboten werden. Ein öffentlicher Informationsbedarf besteht ja bekanntlich, wie die ständig wachsende „Smartphone“ Generation beweist.

Intact setzt als Spezialist im Bereich Herkunftssicherung seit Jahren innovative Konzepte und Softwarelösungen mit Kunden um und bietet für die neuen Herausforderungen einer glaubwürdigen Konsumenteninformation zukunftsweisende Lösungen an. Nutzen Sie die Chancen, Kunden und Konsumenten mit „VUQS“ herkunftsgesicherten Produkten zu überzeugen. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

Kontakt:
Tel.Nr. +43 3182 52 403 50

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Historie Fleischkennzeichnung und Rückverfolgbarkeit:

Bereits Ende der 1990-er Jahre war die BSE Krise Auslöser für massive Vertrauensverluste unzähliger Konsumenten in die Lebensmittelsicherheit. Die Europäische Union reagierte daraufhin und setzte die EU-Verordnung 1760/2000 zur Rindfleischetikettierung mit 1. September 2000 in Kraft.

Ausgelöst durch weitere Lebensmittelskandale wurde eine weitere EU-Verordnung 178/2002 mit dem Ziel beschlossen, die Defizite hinsichtlich Rückverfolgbarkeit bei Lebens- und Futtermittel zu beseitigen. Seit 1.1.2005 müssen Lebens- und Futtermittelhersteller in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen sicherstellen, dass die Herkunft jederzeit eindeutig geklärt werden kann, um im Fall von Warenrückrufen und Qualitätsunregelmäßigkeiten schnell reagieren zu können.